Biometrie-Innovation zur Sprecher-Verifikation auf mobilen Endgeräten

Mittels Sprachassistenz können wir seit geraumer Zeit einige Dinge über unsere Stimmen steuern: Mit Siri reden und Google nutzen, mit Alexa sprechen und die Musikauswahl ändern – Alles kein Problem über die Spracherkennungssysteme. Über die weitere Digitalisierung unseres Alltags ergeben sich mehrere Einsatzgebiete im Bereich der Spracherkennung und Performativität. Zum Beispiel die Möglichkeit nicht nur Sprache, sondern auch individuelle Stimmen zu erkennen – mittels Sprechererkennung.

Mit einem, von der LOEWE (Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz) geförderten Projekt wurde an der Hochschule Darmstadt, in Kooperation mit dem BKA und atip eine Biometrie-Innovation für mobile Endgeräte auf den Weg gebracht. Der entwickelte Prototyp dient zur Erkennung von bestimmten Personen mittels individuellem Sprachprofil. Ein Sprachprofil entspricht der Sicherheit eines 128-Bit-Schlüssels und ist damit vergleichsweise fälschungssicher. Die entwickelte BioMobile-App kann zur Authentifizierung das Gesprochene in Sekundenbruchteilen kodieren und mit dem Sprachprofil vergleichen. So können höchste Sicherheitsanforderungen gewährleistet und geschäftsinterne Daten nachhaltig auf mobilen Geräten gesichert werden. Mögliche Einsatzgebiete sind neben der einfachen Authentifikation für den Zugang zu Geräten auch die Verwendung von multimodalen Biometrieverfahren, um verschiedene Zugangsvoraussetzungen in Kombination umsetzen zu können.

Weitere Informationen zur Biometrie-Innovation finden Sie auf der Webseite der Innovationsförderung Hessen.

Für eine Anwendungsberatung der Sprechererkennung im Zusammenhang mit unserem künftigen Portfolio können Sie sich gerne direkt an uns wenden: info@atip.de oder +49(0)69 710 407 102.

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